Projekt “Jung trifft Alt”

Regelmässig besuchen seit Oktober 2009 SchülerInnen von der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen-Wald mit ihrer Lehrerin, Sandra Stack, unsere Bewohner.

Jung trifft ALt 12 -13

Die SchülerInnen sind in den Jahrgangstufen 5 oder 6 und kommen im 14-täg. Rhytmus. Zu beginn des Schuljahres werden Kinder und Senioren zusammengeführt und haben so die Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen, wobei gegenseitige Sympathie eine große Rolle spielt.
Sie unternehmen Spaziergänge, spielen gemeinsam, unterhalten sich, usw…

Dieses Projekt wird von Susanne Lucas, Leiterin des Sozial Kulturellen Dienstes, geführt und geleitet.

Schuljahr 2013 -2014

Gemeinsam Bingo spielen

Schuljahr 2012-2013

14 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Sandra Stack (äußerst links) und Projektleiterin Susanne Lucas. (hinten Mitte)

Schuljahr 2011-2012

In diesem Jahr stand ein Kunstprojekt auf dem Programm im Rahmen des “Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012

Der bekannte Solinger Künstler Régis Noël plante und begleitete dieses Kunstwerk.
Am 29. Juni 2012 fand die feierliche Enthüllung des gemeinsames Bildes statt.
Jetzt konnte man sehen, was aus den verschiedenen Puzzleteilen geworden war.

Für das kleine Abschiedsfest hatten sich die Teenies ein tolles Programm ausgedacht.

Lesen Sie dazu mehr hier: KLICKEN: Kunstobjekte feierlich enthüllt – Abschiedsfest der Schülergruppe 2011-2012 – Jung trifft Alt

Jung tr A Kunst

Konzentriert, aber mit Spaß malten Senioren und Schüler gemeinsam am 27.04. 2012 die einzelne Puzzelteile des Gemäldes.

Jung t A

Lesen Sie dazu gerne den Pressebericht, für Sie hier unten zum Download.

>>> Solinger Tageblatt, Wald Aktuell, Mai 2012 [PDF, 736.31 KBytes]

Jung tr A Gruppe

Die Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2011-2012
3. v. links: Susanne Lucas, und 2. v. rechts: Sandra Stack

Schuljahr 2010-2011

Im Oktober 2010 sind neue SchülerInnen gekommen und schöne, gemeinsame Stunden wurden mit einander verbracht. Beide Generationen verstanden sich prima.
Am 30.09. 2011 verabschiedete sich auch diese Gruppe.

Ein Bild zum Abschied und gemeinsam Eis essen…

Schuljahr 2009-2010

Es war eine wunderbare Zeit für unsere BewohnerInnen und die 10 SchülerInnen!
Natürlich fand auch ein richtig schönes Abschiedsfest statt, auch wenn alle traurig waren, dass dieses Schuljahr 2009 – 2010 nun zu Ende ist.
Schüler und Bewohner bekamen zur Erinnerung ein Bild geschenkt, immerhin hatten sich ja kleine “Freundschaften” entwickelt.

Sie gestalteten gemeinsam mit viel Liebe und Einsatz den “Sinnesgarten“, ein ganz besonderes Projekt in 2009. (Ausführlichen Bericht weiter unten)

Der Sinnesgarten

Die offizielle Eröffnung hat am 24.04.2010 (Tag der offenen Tür) stattgefunden.

Ein gemeinsames Projekt für Senioren der Ev. Altenhilfe Wald und Schüler der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen.

Bericht vom 15.04.2010

Es finden Besuche einer Schülergruppe unter dem Motto: „Jung trifft Alt“ im Hause statt .
Die Schüler sind in der Jahrgangsstufe 6 und kommen 3 – 4 x monatlich mit ihrer Lehrerin Frau Stack zu uns.
Mit dem Sinnesgarten wollen wir eine Oase der Begegnung schaffen, in dem ein gemeinsames Sinneserleben von Jung und Alt erreicht wird.
Anders als in anderen Projekten streben wir die Umsetzung im Innenbereich des Hauses an, damit eine ganzjährige Nutzung möglich ist.
Ein lichtdurchfluteter, ruhig gelegener Bereich ist bereits gefunden.
Die Durchführung gemeinsamer Aktivitäten – wie pflanzen, gießen, ernten, zubereiten von Kräuterquark oder -Tees (natürlich mit anschließendem Verzehr) soll eine Brücke zwischen den Generationen schaffen. Darüber hinaus können insbesondere bei Bewohnern des Hauses, die demenziell erkrankt sind, durch die Anregung verschiedenster Sinnesmodalitäten wie sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken – Erinnerungen geweckt und Kompetenzen reaktiviert werden.
Zwei Bereiche liegen uns am Herzen:
Erstens der offen zugängliche Bereich, der zu jeder Zeit zum Verweilen einlädt und der für die Projekttreffen genutzt wird.
Des Weiteren wollen wir auch immobile Bewohner teilhaben lassen, in dem wir Elemente des Gartens „mobil machen“, um damit auf die Wohnbereiche fahren zu können (unser Haus verfügt über 3 Etagen).
Ziel ist es, auch frische Kräutertees am Bett aufbrühen zu können und rasch die Mittagsmahlzeiten mit Kräutern aufzuwerten.

Bestandteile des Sinnesgartens sollen sein: – Fest installierte Pflanzkästen für eine jahreszeitlich entsprechende Bepflanzung mit Blumen, Kräutern, Gemüse- – Eine Gartenbank mit Abstellmöglichkeit zum Verweilen – Seniorengerechte und für Rollstuhlfahrer geeignete „Schaukelstühle“ – Springbrunnen, denn Wasser bedeutet leben – Pflanztisch – auch zur Aufbewahrung von Utensilien – Gartengeräte: Handschuhe, Schaufel, Hacke, Gieskanne – Seniorengerechtes Thermometer – Gartentypische Dekorationen, die demenziell Erkrankten die jahrezeitl. Orientierung erleichtern, wie Girlanden/Wandbilder passend zu Frühling, Sommer, Herbst, Winter, sowie Gartenzwerge, Natursteine…. – Fühlschalen zum Betasten von Bucheckern, Kastanien, Zweigen, Blüten, Moos, Baumrinde – Aromalampe mit passenden Ölen (Zeder, Lavendel, Zitronella,…) – Vogelgezwitscher-Uhr (zu jeder vollen Std. gibt es eine andere Vogelstimme) – 3 Fahrbare Blumen- bzw. Kräuterbeete

Das Anlegen der Beete geschieht unter fachgerechter Anleitung eines Biogärtners ( Biogärtnerei Storsberg).
In der Zusammenarbeit/ Beratung mit/ durch den Gärtner Herrn Storsberg sollen Wünsche der Bewohner und Schüler Berücksichtigung finden.

Eine großzügige Spende vom Diakonischen Werk aus Kollektenmitteln hilft bei der Verwirklichung dieses Projektes.